Hilfe zur Selbsthilfe

Schwangerschaftsübelkeit ist belastend, aber meist gut behandelbar. Neben medizinischer Beratung können Information, Austausch und Unterstützung den Alltag deutlich erleichtern.

Anlaufstellen

Ärztliche und beratende Anlaufstellen

Gynäkologinnen und Gynäkologen sowie Hebammen sind die erste Anlaufstelle bei anhaltender Übelkeit. Sie können individuell beraten, den Schweregrad einschätzen und geeignete Maßnahmen empfehlen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Angebote, von denen einige hier exemplarisch genannt sind. Oft gibt es regionale oder lokale Ansprechpartner vor Ort.

Beratungsstellen für Schwangere

Schwangerschaftsberatungsstellen bieten niedrigschwellige Unterstützung, informieren über körperliche Veränderungen und helfen, mit Belastungen besser umzugehen – auch bei starken Beschwerden.

Foren

Seriöse Online-Foren und Gesundheitsportale ermöglichen den Austausch mit anderen Betroffenen. Der Erfahrungsaustausch kann entlastend wirken, ersetzt jedoch keine medizinische Beratung.

Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen – vor Ort oder online – bieten Raum für Verständnis und gegenseitige Unterstützung. Besonders bei stark ausgeprägter Übelkeit kann das Gefühl, nicht allein zu sein, hilfreich sein.

  • Allgemeine Schwangerschaftsgruppen: über Beratungsstellen (z.B. Caritas), da dort oft Gruppen für verschiedene Schwangerschaftsthemen angeboten werden
  • Schatten und Licht e.V.: Bietet Unterstützung bei peripartalen Depressionen und Angststörungen, die oft mit Übelkeit einhergehen können
  • Online-Foren und Facebook-Gruppen: über die lokalen Hebammen gibt es oft Gruppen, in denen Schwangere sich austauschen können.