Schwangerschaftsübelkeit schadet dem Baby nicht, sofern die Nahrungs- oder Flüssigkeitsaufnahme der Mutter nicht deutlich eingeschränkt ist. Aber sie kann deutliche negative Auswirkungen auf die werdende Mutter haben.
Häufig sind: ein flaues Gefühl im Magen, begleitet von Brechreiz, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Schwindel, Kreislaufproblemen, aber auch Heißhungerattacken
Die Schwangerschaftsübelkeit tritt oft morgens auf, daher die Bezeichnung. Sie kann aber auch tagsüber oder selten nachts auftreten. Der Begriff ist daher eher irreführend.
Beginn: Meist zwischen der 4. und 6. Schwangerschaftswoche. Höhepunkt: Um die 10. Woche. Besserung: Oft nach dem ersten Trimester (ca. Woche 14 bis 16). Bei etwa 10 % der Frauen kann sie bis zur Geburt anhalten.
Als Ursache werden Hormone und der Wachstumsfaktor GDF-15 diskutiert. Auslöser können auch Stress, niedriger Blutzucker, Vitaminmangel oder starke Gerüche sein.
Wenn du dauerhaft und stark erbrichst, keine Flüssigkeit mehr aufnehmen kannst und dir große Sorgen machst, solltest du umgehend mit einem Arzt sprechen.